Zentralkurs / ntc, - Benar Baltisberger

Athleten, Coaches und Kampfrichter zusammen auf den Matten

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Am Samstag, 27. Januar, fand der Kampfrichter Zentralkurs parallel zum Nationalkader Trainingsweekend in Brugg statt. Am Nachmittag profitierten alle vom gemeinsamen Workshop mit den eingeladenen EJU Experten.

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Gute Stimmung beim Lernen: Athleten und Kampfrichter profitierten gegenseitig.

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Am jährlich stattfindenden Zentralkurs für Judo-Kampfrichter treffen sich die Unparteiischen auf den Tatami zu Weiterbildung und Diskussionen. Mit den Regelanpassungen für die kommende Olympiasaison 2018 - 2020 war auch in diesem Jahr für anspruchsvollen Gesprächsstoff gesorgt. Um eine bestmögliche Schulung zu gewährleisten, führten die beiden Gastreferenten und EJU-Kampfrichterexperten Alexandr Jatskevitch und Franky de Moor durch den eintätigen Kurs.

Zur gleichen Zeit und am selben Ort trainierten die U21- und Elite-Nationalteams beim allährlichen Kaderzusammenzug im ersten Monat. Während Kampfrichter und Athleten am Morgen von ihren separaten Lektionen profitierten, trafen sich beide Gruppen am Nachmittag auf den Matten zum interaktiven Austausch. Alexandr Jatskevitch und Franky de Moor vermittelten detailliert anhand praktischer Beispiele auf den Matten welche Regeländerungen und Anpassungen für die kommende Saison zu beachten sind. Fragen und Diskussionen liessen indes nicht lange auf sich warten. 

Im Anschluss erhielten Kampfrichter, Coaches und Athleten bei Wettkampfsimulationen die Möglichkeit, die Feinheiten des Regelwerks im Praxistest zu üben. Unter der Obhut der EJU-Experten konnten sich Wettkämpfer und Unparteiische gegenseitig an Erfahrungen und Fähigkeiten bereichern. Dass bei diesem Anlass der Verband einheitlich auftreten konnte und dabei die Unparteiischen sowie Athleten und Coaches von einander profitierten, freute den Kampfrichter-Verantwortlichen René Brühwiler im Besonderen: «Seit über vier Jahren hatte ich nun die Vision einer solchen Zusammenarbeit und nun kam endlich der Durchbruch. Soviele Coaches, Athleten und Kampfrichter auf den Matten, die in die gleiche Richtung zusammenarbeiten ist einfach grossartig. So muss es weitergehen», meinte René Brühwiler zum Abschluss.