CISM 2019, - Benar Baltisberger

Military World Games in Wuhan (CHN)

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Am 18. Oktober starten die «Military World Games» in Wuhan (CHN). Die Schweiz wird mit drei Judoka bei den Spielen vertreten sein. 

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Sorgte 2016 für Stimmung: Tobias Meier nach seinem Sieg im kleinen Finale | Bild: CISM Suisse

Freundschaft durch Sport – so lauten der Leitsatz und die Idee hinter den internationalen Militärsportspielen des Weltverbands CISM. In Kürze steht in diesem Rahmen ein grosser Event bevor, bei dem auch Schweizer Judoka unser Land repräsentieren dürfen. Timo Allemann (-73kg), Michael Kistler (-81kg) und Tobias Meier (-90kg) werden zusammen mit dem Coach Markus Wellenreiter bei den «Military World Games» in Wuhan (CHN) teilnehmen. Der Wettkampf für die Judoka wird am Wochenende vom 19. / 20. Oktober stattfinden. 

Zwar werden mit Nils Stump, der sich im Olympiafokus befindet, und Otto Imala, der sich von einer Verletzung erholt, in Wuhan zwei leistungsstarke Athleten ausfallen. Doch die Chancen für eine Medaille stehen gut, wenn wir einen Blick auf die Vergangenheit werfen. «Die Judoka hatten stets eine gute Bilanz bei Militärspielen und Weltmeisterschaften. Bei jeder Teilnahme konnten wir bisher eine Medaille gewinnen», so der Delegationsverantwortliche Alain Bieger, der ebenfalls mit nach China reisen wird. «2011 gewann David Papaux Silber bei den World Military Games in Rio de Janeiro, Flavio Orlik holte bei der Militär WM 2013 in Astana Bronze. Schliesslich erinnern wir uns noch gut an die Militär WM in Uster 2016, bei der Tobias Meier Bronze gewinnen konnte», so Alain Bieger weiter. 

Auch über die «Military World Games» hinaus ist im Kontext von Judo und Spitzensportförderung bereits einiges in Planung. Ende Oktober 2019 werden Naïm Matt, Lukas Wittwer und Daniel Eich als nächste Kaderathleten in die Spitzensport-RS einrücken. «Die Spitzensportförderung der Armee ist ein geschätztes Gefäss für leistungswillige Athleten. Wir sind alle dankbar für diese Möglichkeit», so Alain Bieger abschliessend. 


Über die «Military World Games»

Der Weltsportverband des Militärs (CISM) ist der drittgrösste Sportverband der Welt. Nur die FIFA und das IOC ist grösser. Die Geschichte der Militärweltspiele begann 1994 als man beschloss einen Sportevent nach den Regeln des Internationalen Komitees stattfinden zu lassen. Die ersten Spiele fanden 1995 in Rom (ITA) statt. Im 4-Jahres-Rhythmus werden die Spiele nun ausgetragen. Seit 2010 finden im gleichen Rhythmus auch die Winterspiele des CISM statt. Die letzten Spiele fanden für die Wintersportler in Sotschi (RUS) im Jahr 2017 statt.

Das Motto des CISM ist «friendship through sport”. Dies wird auch an den diesjährigen Spielen gelebt. Die politische Haltung der verschiedenen Nationen wird bei den Spielen in den Hintergrund rücken – so treffen auch Nationen aufeinander die sich im Kriegszustand gegeneinander befinden. Damit tragen die Spiele auch zu einem friedlichen und sportlich fairen Umgang untereinander bei.

Die Schweizer Delegation umfasst Athleten in den Sportarten Ringen, Boxen, Fallschirm, Schiessen, Leichtathletik, OL, Triathlon, Schwimmen + Rettungsschwimmen, Badminton, Fechten, Judo und Beachvolleyball. In Wuhan werden rund 8500 Athleten erwartet aus 105 verschiedenen Nationen. Medaillen werden in 25 verschiedenen Disziplinen vergeben.

(Aus der Medienmitteilung CISM Suisse)