Nationalkader, - Benar Baltisberger

Das Nationalkader trainierte in München

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Das Schweizer Nationalteam trainierte zum ersten Mal seit dem Lockdown wieder in einem internationalen Trainingscamp.

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Ein wichtiger Schritt: Das Schweizer Kader konnte in München trainieren.

Die Ausgangslage war alles andere als einfach. Um unter derzeitigen Bedingungen ein Trainingslager im Ausland absolvieren zu können, müssen zahlreiche Voraussetzungen stimmen, damit die Schutzbestimmungen erfüllt sind. «Es war durchaus kompliziert mit allen Schutzkonzepten, doch dank der guten Zusammenarbeit mit dem deutschen Team konnten wir alles erfolgreich realisieren», so Chef Leistungssport Dominique Hischier.

Das Trainingscamp im Ausland sei zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig gewesen, erklärt Dominique weiter. Mit dabei waren die besten Athleten des Schweizer Elitekaders sowie eine Auswahl der erfolgreichsten Junioren. «Alle trainierten bisher sehr gut zuhause, doch es fehlten andere Partner mit einem hohen Leistungsniveau, die unsere Judoka wieder neu forderten. Das Zusammenwirken mit der deutschen Nationalmannschaft in München war sicher ideal für beide Parteien.»

Die Freude beim Schweizer Team war allen Athleten ins Gesicht geschrieben. «Ich bin überglücklich, nach dem Lockdown hier in München trainieren zu können», schreibt beispielsweise der -100kg-Kämpfer Otto Imala auf seinem sozialen Netzwerk. Lukas Wittwer meinte ebenda schlicht: «Es fühlt sich einfach nur toll an!». Ciril Grossklaus freute sich darüber hinaus über das Wiedersehen mit einem Bundesliga-Teamkollegen. 

Dominique Hischier bleibt also ein positives Fazit: «Es war eine tolle Erfahrung für alle und wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung von Seiten des deutschen Teams und dem OSP in München. Wir hoffen, dass wir dies nach Möglichkeiten bald wiederholen können.»