Masters Doha, - Benar Baltisberger

Masters 2021: Siege und Rückschlag für Evelyne Tschopp

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Evelyne Tschopp kämpfte sich beim Masters in Doha (QAT) auf Rang 7. Verletzungsbedingt konnte sie den Hoffnungslauf nicht mehr antreten.

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Evelyne Tschopp: Rang 7 und ein unwillkommener Rückschlag 

Der Start in die neue Saison verlief zunächst wunschgemäss. Mit voller Entschlossenheit konnte Evelyne Tschopp von Beginn weg überzeugen, und dies trotz schwieriger Ausgangslage. Denn im ersten Duell wartete die Vize-Olympiasiegerin von 2016 der Klasse -48kg, Bokyeong Jeong (KOR). Die bisherige Bilanz lag bei 2:0 Siegen für die Südkoreanerin. Doch davon war 2021 nichts zu spüren. Evelyne dominierte den Kampf deutlich und siegte vorzeitig mit Waza-Ari und Festhaltetechnik. 

Im gleichen Stil ging es weiter. Auch die Weltnummer 7, Ana Perez Box aus Spanien, war in der Folge unterlegen. Zwar gab es zwei brenzlige Situation am Boden zu überstehen, doch schliesslich holte sich die Athletin vom JC Cortaillod-NE den Sieg mit einem Waza-Ari und einer Armhebeltechnik kurz vor Kampfende.

Im Viertelfinale kam es zum abermaligen Duell mit der Olympiasiegerin Majlinda Kelmendi (KOS). Trotz Zuversicht musste sich Evelyne nach kurzer Zeit geschlagen geben, was nicht zu der bisher gezeigten Leistung passte. Kurz darauf erfolgte die Mitteilung vom Chef Leistungssport Dominique Hischier : « Evelyne kann das Turnier verletzungsbedingt nicht fortführen.» Was ist passiert? «Evelyne hatte sich bereits gegen Perez Box im zweiten Kampf eine Verletzung an der Rippe zugezogen. Der Arzt emfpahl nun, nicht weiter zu kämpfen. Alles weitere ist jetzt in Abklärung. »

Trotz gutem Start ist dies ein Rückschlag für unsere Topkämpferin. Wir wünschen gute Besserung und informieren, sobald weiteres bekannt sein wird.


1 Sieg und 1 Niederlage für Fabienne Kocher

Der erste Kampf im neuen Jahr gestaltete sich für die Athletin vom JC Uster zwar ohne grosses Spektakel, dafür umso abgeklärter. Fabienne liess ihrer Konkurrentin, Karolina Pienkowska (POL / WNr. 33) kaum Spielraum und setzte sich mit drei Strafen durch. Trotz guter Aufholjagd konnte Fabienne den Waza-Ari-Rückstand gegen Charline Van Snick in Runde zwei nicht mehr begleichen. Somit schied die Schweizerin einen Kampf vor dem Viertelfinale aus.