U23, - Benar Baltisberger

U23 EM: Knapp an den Medaillen vorbei

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Bei der U23 Europameisterschaft holte sich das Schweizer Team zwei fünfte und einen siebten Rang. 

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Zwei Siege, zwei Niederlagen: Alina Lengweiler (blau) wurde Fünfte. | EJU

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Drei Athleten und zwei Athletinnen zählte das Schweizer U23-Team für die Europameisterschaften 2018 im ungarischen Györ. Unsere Judoka beeindruckten insgesamt mit starken Einsätzen, schönen Punkten und einigen Siegen. Umso bitterer bleibt der Nachgeschmack in diesem Jahr, da die guten Einsätze am Ende nicht entsprechend entlohnt wurden. Einmal mehr zeigte sich der Weg an die Spitze von seiner steinigen Seite.

Am zweiten Tag der U23-EM waren bei den mittleren Gewichtsklassen Timo Allemann, Nils Stump (beide -73kg), Alina Lengweiler (-70kg) und Carina Hildbrand (-63kg) im Einsatz. Während sich letztere im ersten Kampf geschlagen geben musste profitierte Alina Lengweiler von einem Freilos und marschierte mit zwei darauf folgenden Siegen ins Halbfinale. Nach einer Niederlage gegen die spätere Siegerin Michaela Polleres (AUT) wollte auch der Bronzekampf nicht mehr glücken – in der Folge platzierte sich Alina auf Rang 5.
In der Kategorie -73kg wusste Nils Stump von Beginn weg zu überzeugen. Mit vollem Punkt bezwang Nils seine ersten beiden Kontrahenten. Im Viertelfinale kassierte der Schweizer eine knappe Niederlage. Der weitere Hoffnungslauf gegen Aleko Mamiashvili (GEO) lief nicht wunschgemäss. Nils musste sich mit Rang 7 begnügen. Timo Allemann beendete das Turnier in ebender Kategorie mit einem Sieg und einer Niederlage.

Die verbliebene Hoffnung lag am Sonntag auf dem einzigen Schweizer Athleten Otto Imala, der in der Kategorie -100kg antreten durfte. Otto bestätigte von Anfang an, dass die ihm anvertraute Wildcard für diese Meisterschaft die richtige Entscheidung war. Nach zwei Siegen unterlag Otto im Viertelfinale dem Österreicher Aaron Fara. Im Hoffnungslauf konnte der Schweizer dann nochmals nachlegen und besiegte seinen Gegner, Danylo Hutsol (UKR), mit seiner Spezialtechnik «Uchi-mata». Das kleine Final ging schliesslich an den Polen Oleksii Lysenko – und zum zweiten Mal gab es nur Leder für das Schweizer Team. 

Das Ziel einer Medaille und einem Diplom wurde damit knapp nicht erreicht. Dennoch, die Leistungen waren solide und motivierend. Der steinige Weg geht weiter, auch ohne Medaillen – dieses Mal!

Rückblick: Otto Imala punktet fantastisch im Hoffnungslauf

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