Ju-Jitsu Paris Open 2016, - Benar Baltisberger / Alexandra Erni (Zitate)

Ju-Jitsu Paris Open: Gold für Erni / Petritsch!

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Erfolgreicher Auftakt am Paris Open 2016: Das Schweizer Team schafft es dreimal auf das Podest. Tag 2 bringt erste Ne-Waza-Bronze-Medaille!

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Schafften es ganz nach oben am Paris Open 2016: Das Gold-Duo Erni / Petritsch | Bild: Alexandra Erni

Tag 1: Gold und zweimal Bronze

Am ersten Tag des Paris Open 2016 gingen die Athleten/innen des Fighting- und Duo-System auf die Tatami. "Das Teilnehmerfeld war in allen Kategorien gut bis sehr gut besetzt und liess auf spannende Kämpfe hoffen.", so Nationaltrainerin Alexandra Erni im Vorfeld.

Die Schweizer Ju-Jitsuka konnten in Paris überzeugen und verbuchten drei Erfolge, die mit einer Medaille belohnt wurden. Gold gab es für das Mixed-Duo Erni / Petritsch und zweimal Bronze für das Frauen-Duo Amstutz / Schmid und Nicolas Baez im Fighting-System -85kg.

Duo-System
Die Mixed-Duos konnten einmal mehr ihrem starken Ruf gerecht werden und kämpften sich am Pariser Grand-Slam nach vorne. Die WM-Dritten von 2015 Erni / Petritsch konnten dabei ihre bestmögliche Performance abliefern und verwiesen die Konkurrenz auf ihre Plätze. "Es ist der erste internationale Titel für dieses Duo auf der Stufe Grand-Slam!", ergänzt Alexandra Erni
In der selben Kategorie war auch das Europameister-Duo von 2015 Jokl / Schönenberger im Einsatz. Während sie im Vorfeld erfolgreich auf Kurs waren und bis ins kleine Finale vordringen konnten, sollte das letzte Duell nicht mehr zu ihren Gunsten verlaufen. Sie mussten sich diesmal mit Rang 5 begnügen. Die Nationaltrainerin Alexandra Erni weiss, dass diese Leistung nicht dem vollen Leistungsvermögen des Duos entspricht: "Beim Team Jokl/Schönenberger passte nicht jedes Zahnrad ins andere, das Team war zu wenig eine Einheit und konnte im Kampf um Platz 3 nicht ihr ganzes Potenzial abrufen."
Für die zweite Duo-Medaille sorgten die beiden Athletinnen Corina Amstutz und Lea Schmid. Der Auftritt der beiden Schweizerinnen konnte die Kampfrichter überzeugen. Mit der Grand-Slam Bronze-Medaille sichert sich das Duo eines ihrer bisher besten Resultate.

Fighting System
Bei den Fighting-Athleten machte vorallem wieder ein Athlet von sich zu reden. Der Schweizermeister seiner Kategorie -85kg, Nicolas Baez, kämpfte sich mit Erfolg nach vorne und wurde dabei nur einmal ausgebremst. Alexandra Erni bestätigt den starken Auftritt: "Nach beherztem Kampf musste er im Halbfinale als Verlierer von der Matte, durfte aber nach einer Pause im Kampf um Platz 3 noch einmal antreten. In diesem Kampf konnte er von A bis Z überzeugen und konnte sich als Sieger feiern."
Auf Rang 7 im Fighting-System landete Julian Schmid in der Kategorie -62kg. Trotz grippebedingter Schwierigkeiten, schaffte Julian mit dem siebten Rang einen lobenswerten Auftritt am Paris Open 2016. Keine Medaillen, doch dafür viele Erfahrungen konnten U21 Nachwuchsatheten/innen von Paris mit nach Hause nehmen.

Schweizer Kampfrichter
Das Paris Open 2016 stand aber nicht nur im Zeichen der Schweizer Athleten/innen. Auch im Bereich des Kampfrichterwesens leistet unsere Nation ihren entscheidenden Beitrag: Michèle Hertach, Linus Bruhin und Ueli Zürcher reisten als Referees mit nach Paris zu diesem Event. Letztere zwei fungierten dabei sogar als Kampfrichter-Observer für Richter, die die nächst höhere Referee-Stufe erreichen wollten.

Tag 2: Bronze für Danny Feliz

Chefin Leistungssport Antonia Erni berichtet vom zweiten Tag des Paris Open 2016: "Das Niveau der Ne-Waza Kämpfe am Sonntag war sehr hoch. Dario Kashani konnte in seinem 2. Kampf mit einem schönen Sankaku jime erfolgreich abschliessen. Er scheiterte jedoch in zwei Kämpfen an zwei starken polnischen Gegnern: Rang 9.
Eine Bronzemedaille für die Schweiz sicherte sich Danny Feliz in der Kategorie +94 kg. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen den späteren französischen Finalteilnehmer kämpfte sich Danny souverän durch die Hoffnungsrunde und dominierte im kleinen Final schliesslich seinen Gegner."

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