Ranking Spiez, - S. Reuteler / B. Baltisberger

Stefan Reuteler: «Das hat uns echt gefehlt!»

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Ein Rückblick zum Turnier-Jubliläum in Spiez: Organisator Stefan Reuteler spricht im Interview über seine persönliche Motivation, die Highlights des Turniers 2022 und warauf er sich im nächsten Jahr freut. 

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Jubiläum: Stefan Reuteler durfte 2022 mit seinem Team die 50. Ausgabe organisieren | SJV / Benar Baltisberger

Stefan, In diesem Jahr feierte Spiez die 50. Ausgabe des Judo-Turniers. Was löste das beim Verein und dir aus, wenn man diese Zahl hört?

Stefan Reuteler: «Wir sind unglaublich stolz, dass wir diesen wertvollen Anlass über all die Jahre durchführen durften und uns stetig verbessern konnten. Wenn jeweils an der Mitgliederversammlung über die Durchführung der nächsten Ausgabe entschieden wird, dann ist das jeweils nur Formsache. Zahlreiche Wettkampfkarrieren haben bei uns in Spiez begonnen und es freut uns sehr, dass das auch in Zukunft so sein wird. Ich persönlich bin besonders stolz, dass sich das Turnier von einem Schülerturnier zu einem Ranking 500 Turnier gewandelt hat, bei dem in allen Alterskategorien gekämpft wird.»

In diesem Jahr gab es sogar einen Teilnehmerrekord. Wie gestaltete sich der Turnierablauf mit den zahlreichen Judoka?

«757 Teilnehmer an 2 Tagen! Das ist eine Teilnehmerzahl, die wir sehr gerne nehmen und uns sehr freut. Mein Ziel war es, die Wartezeit der Kämpfer:innen und der Eltern auf ein Minimum zu bringen. Im Vorfeld haben wir daher einen Zeitplan erstellt und keine Nachmeldungen mehr angenommen. Das war sehr unpopulär und ich musste mir Einiges anhören. Da muss im nächstem Jahr eine einheitliche Lösung für alle Ranking Turniere geschaffen werden. Entweder relativ verbindliche Wiegezeiten und somit wenig Wartezeit oder Nachmeldungen möglich, verbunden mit grösseren Wartezeiten. Ich war ab der grossen Zahl (121!) von Abmeldungen und Nichterscheinungen sehr überrascht. Dadurch stimmte unser Zeitplan natürlich nicht mehr. Alles lief schneller als geplant und der Turniertag hätte 2 Stunden früher fertig sein können. Insbesondere am Samstag bekamen wir positives Feedback, da jeweils 15 Minuten nach Wiegeschluss mit der Alterskategorie gestartet werden konnte. Ab diesem Jahr wird mit der neuen Software JudoManager gearbeitet und ich muss sagen, dass es für mich als Veranstalter eine grosse Erleichterung ist. Natürlich gibt es noch einige Kinderkrankheiten, aber die werden sicher bald behoben sein. Es ist sehr angenehm, dass die Arbeit der IT von einem professionellen Team durchgeführt wird.»

Was war dein persönliches Highlight 2022?

«Nach den ganzen Unsicherheiten und Restriktionen im letzten Jahr war es in diesem Jahr einfach grossartig, wieder mit so vielen Judofreunden in Kontakt zu kommen und Zuschauer auf der Tribüne zu haben. Das hat uns echt gefehlt! Zudem waren meine Helfer, die IT-Crew und das Medical Team sehr professionell und verlässlich.»

Was motiviert dich persönlich zu der Aufgabe als Organisator?

«Wenn ein so grosser Event erfolgreich über die Bühne geht, dann setzt das ganz viele Emotionen frei. Es ist wunderschön, den kleinsten Judoka die erste Medaille um den Hals zu hängen. Genau so schön ist es aber auch, den langjährigen Turnierteilnehmern eine Medaille zu überreichen. Es ist eine schöne, sehr fordernde Aufgabe, bei der ich mich immer weiterentwickeln kann und muss. Und das ist doch das Prinzip, welches wir leben: Gemeinsam gedeihen!»

Worauf freust du dich, wenn du an das Turnier 2023 denkst?

«Die nächste Ausgabe soll noch speditiver, noch besser geplant und noch teilnehmerfreundlicher werden. Während dem Turnier kam mir eine Idee, wie wir den Ablauf für Teilnehmer, Coaches und Eltern vereinfachen können. Die Umsetzung müssen wir nun prüfen und dann schauen wir, ob wir 2023 ein sehr innovatives Turnier anbieten können. Wir freuen uns jedenfalls sehr darauf.»

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