SEM, - M. Wellenreiter / B. Baltisberger

SEM Rückblick mit U18 Coach Wellenreiter

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U18 Nationaltrainer Markus Wellenreiter im Interview über die Schweizer Einzelmeisterschaft 2019 aus der Nachwuchs-Perspektive. 

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«Vielversprechende Ausgangslage» – U18 Coach Markus Wellenreiter nach der SEM | Bild: SJV / Nathalie Tardy

Während bei einer SEM oft die Elite-Kategorien im Zentrum des Geschehens stehen, ist die Meisterschaft aber genauso wichtig für den Nachwuchs. Diese einzigartigen Erfahrungen stärken einerseits den Breitensport und fördern gleichzeitig das Wettkampfniveau für künftige Leistungssportler. U18-Coach Markus Wellenreiter hat deshalb an diesem Wochenende genau hingeschaut und teilt seine Eindrücke mit uns. 

Markus, was war generell dein Eindruck vom Wochenende?

«In fast allen Gewichtsklassen der U18 konnten sich jeweils die Favoriten durchsetzen. Das freut und beeindruckt mich zugleich, denn die Leistung am Tag X abrufen zu können ist eine Herausforderung. Es zeigt, dass unser Nachwuchs nervenstark ist und nichts anbrennen lässt.» 

Was gibt es in einzelnen herauszuheben?

«Bei den Herren fällt auf, dass der letzte Jahrgang, also die 2002er, die Gewichtsklassen stark dominiert haben. Die einzigen Jüngeren, die den Titel holen konnten, waren die Leichtgewichte Caeden Springer (-45kg) und Simon Maitin (-50kg). Alle anderen U18 Schweizermeister – Joris, Amsler, Marcarini, Bonferroni, Gerosa und Rouibaa – sind in ihrem letzten Jugendjahr.
Ganz anders bei den Damen, bei denen die Mehrheit der Schweizermeisterinnen noch mindestens ein Jahr in der U18 kämpfen darf – Binta (2004), Rosset (2003), Polier (2003), Bourassi (2004) und Buffet (2003). Annina Sutter sicherte sich als einzige mit dem ältesten Jahrgang den Titel.» 

Was bedeutet dies für das Nationalkader?

«Für mich als Nationaltrainer ist die Ausganglage bei den U18 Damen sehr vielversprechend. 2003 und 2004 sind starke Jahrgänge, die sich jetzt an nationalen Meisterschaften durchsetzen konnten und auch an internationalen Wettkämpfen bereits sehr positive Erfahrungen sammelten. Ich bin gespannt, was wir mit dem Team im kommenden Jahr an den Europacups und den Europameisterschaften erreichen können.» 

Welche Herausforderungen wird es geben?

Die Situation gestaltet sich bei den Herren etwas schwieriger, weil die zurzeit stärksten Judoka im neuen Jahr in die U21 wechseln. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass bei den jungen Athleten in diesem sensiblen Alter in kurzer Zeit sehr viel passieren kann. In vier resp. in acht Wochen finden in Amneville und Eindhoven bereits die nächsten beiden Observationsturniere statt . Diese Wettkämpfe werden entscheiden, welche Judoka die Schweiz an den Europacups vertreten werden.» 

– Markus Wellenreiter, U18 Nationaltrainer

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