EJU / SJV, - Benar Baltisberger

Besuch des EJU-Präsidenten

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EJU-Präsident Sergey Soloveychik besuchte das nationale Leistungszentrum in Brugg und stellte sich den verschiedenen Fragen der Athleten.

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Am 7. Oktober fand in Lausanne der zeremonielle Anlass statt, an dem die Judo-Statue des Künstlers Zoltan Fodor-Lengyel enthüllt wurde. Unter den Gästen befanden sich namhafte Persönlichkeiten aus dem Sport, darunter der Präsident des IOC Thomas Bach, IJF Präsident Marius Vizer sowie der EJU Präsident Sergey Soloveychik.

Anlässlich dieses Besuches folgte Sergey Soloveychik der Einladung von SJV Präsident Daniel Kistler, das nationale Leistungszentrum (NLZ) der Schweiz zu besuchen. Für beide Parteien war es eine ideale Gelegenheit, die Beziehungen zu vertiefen und einige Ideen zu besprechen, die über die EJU hinaus alle Mitgliederverbände erreichen sollen. Ein wichtiges Anliegen ist dabei das «Judo at School»-Projekt, über das im Beisein vom SJV Geschäftsführer Samuel Knoepfel und der Nachwuchschefin Jenny Gal unterrichtet wurde.

Schliesslich blieb auch genug Zeit, um den leistungswilligen Athleten und Nachwuchs-Judoka beim Randori zuzuschauen. Nach dem Training und einem gemeinsamen Foto wurde Sergey Soloveychik ein kleines Präsent überreicht. Daraufhin stellte sich der bodenständige Judoka auch den verschiedenen Fragen der anwesenden Athleten.


Sergey Soloveychik: «Wir sind eine grosse Familie»

Als sich die Gelegenheit während des Trainings anbot, fand der EJU Präsident auch mit dem SJV Medienverantwortlichen in ein kurzes Gespräch.

Sergey, was verbindet dich persönlich mit der Schweiz?

«Nun, primär denke ich dabei an die Partnerschaft zwischen dem SJV und der EJU. Wir bilden alle eine grosse Judo-Familie, dazu gehören alle Verbände von klein bis gross. Für mich ist ein gutes Verhältnis zwischen Athleten und den Präsidenten sehr wichtig. Ich bin daher sehr froh, hier in der Schweiz sein zu dürfen. Mit der Verbandsführung des SJV konnten wir auch über einige wichtige Themen wie das ‘Judo at School’-Projekt sprechen.»

Welcher Stellenwert hat das Schweizer Judo für die EJU?

«Wir sind natürlich stolz auf alle unsere Mitglieder, darunter auch auf den SJV, der aus meiner Sicht sehr viel für den Sport leistet. Dass die Stellenwerte aller Verbände sehr gut ausbalanciert sind, widerspiegelt sich bspw. an der Medaillenverteilung bei den Europameisterschaften. Wir haben fast 50 teilnehmende Nationen und die Medaillen teilen sich auf über 25 Länder auf. Man erkennt, dass alle Länder ihre Champions und Vorbilder haben, was sehr wichtig für den Nachwuchs ist. Für das Schweizer Judo sehe ich derzeit diverse Vorteile – Ihr habt leistungsstarke Athleten und gleichzeitig ein namhaftes Trainerteam. Ich glaube, dass damit Resultate auf dem höchsten Level möglich sind. Es braucht nur die richtige Strategie. Gute Ergebnisse der Schweizer Judoka stärken schliesslich auch die EJU. »

Man sieht, dass die EJU vorbildliche Arbeit leistet, bspw. im Bereich Organisation oder Kommunikation. Was ist euer Geheimrezept?

«Wir sehen uns auch innerhalb der Organisation der EJU als grosse Familie und pflegen eine gute Beziehung zueinander. Wir respektieren einander, leben für unsere Passion und haben eine gute Mischung aus vielen, sehr kompetenten Mitarbeitern. Wir sind uns alle bewusst, dass wir nur ein Leben haben und möchten es mit vollem Einsatz für das verbringen, was uns am Herzen liegt. Es geht darum, etwas Positives zu schaffen und auch etwas zurückgeben zu können. Ganz nach dem Motto ‘Judo – more than sport!’ »

Im März 2020 findet das Swiss Judo Open statt. Wie stehen die Chancen, den EJU-Präsidenten wieder begrüssen zu dürfen?

« (lächelt) Nun, ich bin immer gerne zu Gast und es ist mir sehr wichtig, viele verschiedene EJU-Events zu besuchen. Gerade war ich beim Jugend Europacup in Chania (GRE). Aber selbstverständlich kann ich nicht alle Turniere besuchen. Wenn ich eine Einladung erhalte, dann werde ich mein Mögliches versuchen, um dabei zu sein. Die Chancen sind also durchaus realistisch.»


 


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