Ju-Jitsu, - Samuel Knoepfel

Rücktritt von Daniel de Maddalena

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Der Ne-Waza Spitzenathlet Daniel de Maddalena tritt per sofort vom Leistungssport zurück

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Im Ju-Jitsu Leistungssport des SJV hat sich in letzter Zeit vieles bewegt. Mit Joris Kuger hat der Verband eine Person im Teilzeitpensum, die sich für den Ju-Jitsu Leistungssport und Nachwuchsbereich verantwortlich zeichnet. Mit Michel van Rijt wurde die Trainerposition für Fighting und Duo besetzt. Die kürzliche EM hat das Leistungsrendement unseres Nationalkaders gezeigt, wo Anaïs Vintalas die EM Bronze im Ne-Waza System geholt hat.

Daniel de Maddalena hat trotz dieser positiven Entwicklung sich für den Rücktritt vom Leistungssport und aus dem Ju-Jitsu Nationalkader entschlossen. Der Grund liegt nicht in mangelnder sportlicher Perspektive, sondern in seiner beruflichen Weiterentwicklung. Der gelernte Polymechaniker hat soeben eine berufsbegleitende technische Weiterbildung im Bereich supply-chain-management an einer höheren Fachschule begonnen. Dies verunmöglicht es ihm, das zweifache tägliche Trainingspensum eines Leistungssportlers weiterhin zu erfüllen.

Dem SJV ist es im Sinne des FTEM Fördermodels wichtig, ehemalige Athlet*innen im System zu behalten, d.h. sie sollen weiterhin unseren beiden Sportarten als Funktionäre, Trainer*innen, etc erhalten bleiben. Im folgenden ein kurzer Lebenslauf von Daniel als Model für andere (ehemalige) Leistungssportler*innen.

Daniel stammt aus Biel und beherrscht aufgrund dessen sowie seiner italienischen und brasilianischen Wurzeln mehrere Sprachen. Durch ein Familienmitglied ist er als Teenager über BJJ zum Ne-Waza gekommen, was ihn von Anfang an begeistert hat. Andere Sportarten hat er nur zum Ausgleich oder zur Erholung betrieben. Schnell hat er sportliche Erfolge im Ne-Waza erreicht und ist ins Ne-Waza Nationalkader aufgeboten worden. Seine beiden grössten internationalen Erfolge sind je eine Silbermedaille an einer Europameisterschaft und an den World Games.

Während seiner sportlichen Karriere hat Daniel auch mit Rückschlägen gekämpft. Drei Knieverletzungen (Kreuzband und Meniskus) haben ihn nicht entmutigt. Das positive Umfeld in seinem Verein, in der Ne-Waza Gemeinschaft und im SJV Nationalkader haben ihn stets motiviert, noch stärker nach den Verletzungen zurückzukehren. Der Leistungssport war «eine Lebensschule, wo man Erfahrungen sammelt wie nirgendwo sonst. Man lernt Verantwortung für sich zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, bei Rückschlägen nicht aufzugeben und sich stetig zu verbessern. Auch lernt man viele neue Kulturen und Menschen auf Auslandeinsätzen kennen. Das alles war für meine persönliche Entwicklung sehr wertvoll. Ich würde mich wieder für den Leistungssport entscheiden.»

Daniel bedankt sich bei seinen Kaderkolleg*innen, beim Nationaltrainer Ne-WazaSystem Anderson Pereira, bei der Sporthilfe und beim SJV für die Unterstützung während seiner Karriere. Er wird weiterhin nach Möglichkeit zum Training erscheinen und so als Trainingspartner die jungen Ne-Waza Athlet*innen unterstützen. Sobald die aktuelle berufliche Weiterbildung abgeschlossen ist, schliesst er eine Rückkehr als Funktionär, Trainer oder Kampfrichter nicht aus. «Ne-Waza ist ein faszinierender Sport, der mir viel gegeben hat. Ich möchte in der einen oder anderen Form etwas zurückgeben.»


 

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