Ju-Jitsu, - Joris Kuger

Ju-Jitsu: Paris Open Grand Prix

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Viermal Bronze am Ju-Jitsu Paris Open Grand Prix für das Schweizer Team.

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Der erste grosse Test für unseren Ju Jitsu Athleten war in Paris. In einer schönen Halle mit guter Atmosphäre und begeistertem Publikum durften unsere Athlet:innen zeigen, wie weit sie in ihrer Vorbereitung auf die EM und die World Games sind. Fünf Schweizer Ju-Jitsuka starteten in der Disziplin Fighting, vier in der Disziplin Ne Waza System.

Fighting – Bronze für Nicolas Baez und Sina Staub

Nicolas gewann seine ersten zwei Kämpfe überzeugend mit viel Bewegung und abwechslungsreichen Techniken. Im Halbfinale unterlag er anschliessend knapp dem späteren Ersten aus Spanien. Das kleine Finale bestritt Nicolas gegen einen ehemaligen Europameister aus Frankreich. Mit einem seiner besten Kämpfe der letzten Zeit konnte er den Kampf mit 11 – 9 Punkten für sich entscheiden.

Auch Sina Staub zeigte ein starkes Turnier. Nach der Schulterverletzung war es wichtig zu sehen, wie weit sie jetzt in der Vorbereitung auf die World Games ist, die im Juli dieses Jahres in Birmingham (USA) stattfinden. Mit zwei Siegen und einer Niederlage gegen die spätere Goldmedaillengewinnerin durfte eine positive Bilanz gezogen werden, die mit Bronze belohnt wurde. 

An einem grossen Turnier zu debütieren ist keine leichte Aufgabe – Christophe Schlittler, Corina Amstutz und Janik Arnet zeigten einen guten Einsatz und konnten ihre Trainingsfortschritte demonstrieren. Janik und Corina konnte beide einen Kampf für sich entscheiden, Christophe musste sich leider zweimal knapp geschlagen geben.

«Alle zeigten, dass sie das Potenzial haben, international für die Schweiz Medaillen zu holen. Unser Teamspirit ist stark – dadurch werden wir uns alle auch künftig verbessern. Es war eine tolle Leistung von allen», äusserte sich Nationaltrainer Michel van Rijt.

Ne Waza – Bronze für Anaïs Vintalas und Ilke Bulut

Anaïs Vintalas bestritt alle drei Kämpfe gegen Konkurrentinnen aus Frankreich. Zwar verliert sie ihren ersten Kampf, gewinnt aber anschliessend den zweiten und zog ins kleine Finale ein. Im Duell um den dritten Platz fand Anaïs hervorragend in den Kampf und konnte sich einen Platz auf dem Podium sichern.

Ilke Bulut gewinnt seine erste Runde gegen einen Franzosen, den zweiten gegen einen Israeli und verliert das Halbfinale gegen den belgischen Sieger der Kategorie. Im Kampf um den dritten Platz besiegte Ilke einen Österreicher und nahm eine verdiente Bronzemedaille mit nach Hause

Vinko Roditi konnte seinen ersten Kampf knapp für sich entscheiden und traf im Halbfinale auf den belgischen Sieger und Top-3 Athlet der Weltrangliste. Nach einem spannenden Kampf verlor er nach Punkten. Auf Grund einer Verletzung konnte Vinko den Kampf um den dritten Platz leider nicht antreten.

Amanda Schurtz entschied ebenfalls ihr erstes Duell gegen eine Athletin aus Frankreich für sich, verliert das anschliessende Halbfinale aber gegen eine Israelin. Im Kampf um den dritten Platz führte Amanda den Kampf nach Punkten mit Kontrolle und Dominanz, doch zum Schluss wird sie von einem Kniehebel überrascht und gibt den dritten Platz ab.


 

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