CISM 2016, - Bettina Freihofer / Benar Baltisberger

Rückblick und Stimmen zur CISM 2016

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Mit der Militär-WM 2016 fand zum Jahresende ein Judo-Grossanlass im eigenen Land statt. Wir blicken nochmals zurück…

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Wettkampf in vollem Gange: Szene bei der CISM 2016 in Uster | Bild: CISM Suisse FB

CISM – Judo im Zeichen der Völkerverständigung Militär

Militärkapelle. Militäruniformen. Als Zivilperson ein ungewohntes Bild. Vertrauter waren die Athleten in den Judogis, die sich aufwärmten und angespannt auf ihren Einsatz warteten. Die 37. Judo Militär-WM war für das Schweizer Judo ein Anlass der besonderen Art. Athleten, Funktionäre, Militärs und Zuschauer aus rund 30 verschiedenen Nationen hatten während vier Tagen einen gemeinsamen Fokus: Judo auf Weltklasse-Niveau.

Der Respekt und die Fairness, die auf und neben den Tatami zu spüren waren, zeigte auf, dass die Vision der CISM, einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, effektiv möglich ist. Das verbindende Glied dabei ist die gemeinsame Passion für’s Judo. Eine spannende Erfahrung, wie auch die folgenden Stimmen aus unterschiedlichen Perspektiven unterstreichen.

 

Stimmen zur 37. Judo Militärweltmeisterschaft in Uster

«Der Einsatz an der CISM ist eine sinnvolle Art, unsere Dienstage abzubauen. Zudem haben wir die Möglichkeit, Vertreter verschiedenster Nationen zu sehen, mit denen wir im zivilen Leben nie in Kontakt kommen würden. Bei den Judo-Athleten ist uns aufgefallen, dass sie – egal wie kalt es ist – immer mit nackten Füssen in einer Art «Adileten» herumlaufen. Speziell.» Soldat Moos & Gefreiter Vinzens

«Durch die Organisation der Judo Militärweltmeisterschaft in der Schweiz bieten wir Schweizer Athleten die Möglichkeit, an einer WM zu Hause teilnehmen zu können. Zugleich freut es uns, dass die Schweiz als Gastgeberin einen internationalen Grossanlass durchführen kann, der zur Völkerverständigung und Entwicklung von Spitzenathleten einen Beitrag leistet. Dies ist so nur möglich, dank dem grossen Einsatz der Schweizer Armee.» Oberst Christian Hess, Wettkampfkommandant CISM WM 2016 & Oberst Claude Portmann Stv Wettkampfkommandant

«Das Niveau der Athleten ist dieses Jahr sehr hoch. Gleichzeitig ist die Organisation dieses Anlasses ausgezeichnet. Besonders gefällt mir, dass wir uns mit den Schweizer Gastgebern auf Französisch verständigen können.» Eric Ponsot, Commandant l’École Interarmées des Sports, Chef de Mission

«Mir gefällt dieses Turnier, da eine Mischung von jungen und älteren Athleten aus verschiedenen Ländern teilnimmt. Es ist eine ideale Plattform, insbesondere für junge Nachwuchsathleten, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln. Zugleich profitieren wir, um für die Asiatische CISM 2017 zu lernen, da wir dann Gastgeber sind. Persönlich ist mir aufgefallen, dass die Schweizer viel Salat und Gemüse essen, in der Mongolei bevorzugen wir eher Fleisch.» Chef de Mission, Colonel Gelegjamts Usukhbayar (MGL)

«In den letzten fünf Jahren hat sich das Niveau an der CISM – insbesondere im Judo – stark gesteigert. Immer mehr sind Top-Athleten mit dabei, was den Wert einer Medaille wichtiger macht. Die diesjährigen Wettkämpfe waren sehr attraktiv und unterstreichen diesen Trend.» Angelo Mandolia, CISM Coach Belgien


Zum Nachlesen…

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