EM 2017, - Benar Baltisberger

EM 2017: Grossklaus und Meier ausgeschieden

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Die Schweizer 90kg-Starter Ciril Grossklaus und Tobias Meier konnten sich bei der Europameisterschaft in Warschau nicht nach vorne kämpfen.

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Mussten erfolglos abgrüssen: Tobias Meier (links) und Ciril Grossklaus. Bild: SJV / P. Lozano

So schön Erfolge am Beispiel von Evelyne Tschopp sein können, so bitter enden manchmal andere Geschichten. Doch wer Siege feiert, muss auch Niederlagen akzeptieren können. Lernen, Schlüsse ziehen, sich weiter Entwickeln heissen die Devisen der diesjährigen Judo Europameisterschaften für Ciril Grossklaus und Tobias Meier. Die Lehren des heutigen Tags könnten sich aber bald als die Grundsteine für Erfolge an kommenden Events erweisen.

Endstation Serbien

Ciril Grossklaus startete ins Turnier, wie man es sich erhofft hatte. Mit gutem Kumikata und überzeugender Position erkämpfte sich der Schweizer schon nach kurzer Zeit den Vorteil durch Strafen gegen den Letten Aigars Milenbergs. Der gekonnte Griff in den Rücken aus gutem Stand ermöglichte Ciril im entscheidenden Moment den richtigen Angriff. Ippon, voller Punkt und damit vorzeitiger Sieg für unseren Athleten.

Als «richtungsweisend» wurde der Ausgang des ersten Duells von Grossklaus prognostiziert. Während der Schweizer Athlet seine Bewährungsprobe hervorragend meistern konnte, hiess die Endstation im zweiten Kampf Aleksandar Kukolj (SRB). Der mehfache Medaillenträger der IJF-Worldtour nutzte seine erste Möglichkeit für den Angriff mit einem starken Uchi-mata. Obwohl es im ersten Moment den Anschein machte, als hätte sich Ciril überdrehen können, gab der Unparteiische für die gelungene Aktion den vollen Punkt.
Ebenso vermochte Tobias Meier seinen serbischen Kontrahenten im ersten Kampf nicht zu besiegen. Die Reprise vom kleinen Finale der U23-EM ging erneut an Nemanja Majdov. Im Duell auf Augenhöhe wusste Majdov den entscheidenden Moment für sich zu nutzen. Ein Stand-Boden-Übergang mit gekonntem Würgegriff vereitelte dem Schweizer das Weiterkommen.

Erfolge werden nicht verschenkt

Tschopps Erfolgsgeschichte hob die Schweizer Erwartungshaltung klar nach oben. Gemessen an ihrem positiven Ergebnis wäre für Ciril Grossklaus Gleiches denkbar gewesen. Es hätte eben nicht sollen sein, das ist manchmal zeichnend für unseren Sport – Erfolge lassen sich nicht ins Detail vorausplanen. Und geschenkt wird einem erst recht nichts. Das musste so mancher Top-Judoka Schmerzhaft in Erfahrung bringen. Entscheidend wird am Ende nur sein, wer wie von Siegen oder Niederlagen profitieren kann. Im Falle unserer Athleten sind wir da zuversichtlich: Die nächsten grossen Erfolge werden kommen.


 

 

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