SJO 2019, - Benar Baltisberger

Vorschau: Swiss Judo Open 2019

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Am Wochenende vom 9. / 10. März findet das Swiss Judo Open in Uster statt. 

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Erfolg und Niederlage stehen eng beieinander. Wie werden die heimischen Athleten 2019 abschneiden? | Bild: Christian Witzig.

Das Swiss Judo Open, der spannungsreiche und gesellige Judo-Event des Jahres, steht unmittelbar vor der Tür. Am Wochenende vom 9. /10. März kämpfen leistungswillige Schweizer Judoka und eine renommierte internationale Konkurrenz um Medaillen auf Europacup-Stufe. 

Schweizer Judoka beim SJO

Die Gegebenheit, dass ein weiterer Europacup auf helvetischem Boden ausgetragen werden darf, wirft immer ein spezielles Licht auf die heimischen Athleten und Medaillenhoffnungen. 37 Schweizer Judoka, davon 14 Damen und 23 Herren, werden in diesem Jahr um die Medaillen kämpfen. Eine positive Aussicht auf Erfolge ist dabei reell.

Der Tatsache geschuldet, dass 2018 eine gesteigerte Konkurrenz zum Turnier anreiste und aus Schweizer Sicht vorweg Nachwuchsathleten zum Wettkampf angrüssten, hatte die Medaillenbilanz der Veranstalternation spürbar gelitten. Waren es 2017 noch mehrere Podestplätze für das Schweizer Team, gelang 2018 ausschliesslich Carina Hildbrand (-63kg) der Sprung aufs Podest.

Ist also von Schweizer Medaillenhoffnungen die Rede, gilt es die letztjährige Bronzemedaillistin Carina Hildbrand, die auch 2019 antreten wird, zu nennen. Carina steht aber nicht alleine auf dem Feld für die Gastgebernation. Mit Manon Monnard und Tamara Silva – mehrfache Medaillengewinnerin beim SJO – wird die Klasse -52kg dennoch sehr stark vertreten sein. Gioia Vetterli, die das Turnier als Lokalmatadorin im Jahr 2017 gewinnen konnte, wird in der Kategorie -70kg zu sehen sein.

Bei den Herren gibt es ebenso einige Namen zu erwähnen, die der Konkurrenz gewachsen sein werden. Adam Batsiev (-66kg), Naïm Matt (-73kg), Lukas Wittwer (-81kg) sowie Florian Girardoz (-90kg) sind die amtierenden Landesmeister ihrer Kategorien und werden mit klaren Medaillenabsichten das Turnier antreten. Auch viele talentierte Athleten aus dem Nachwuchsbereich sind bereit zu zeigen, dass sie gegenüber dem Vorjahr entscheidende Schritte gemacht haben. Man darf gespannt sein.

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