Master, - Anthony Diao / L’Esprit du Judo

Sonja Gertsch

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Drei Fragen an die Weltmeisterin in der Kategorie F3 -70kg

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Obwohl die Judoka des Budo Club Langnau im ersten Kampf von der Französin Marie Guenet geschlagen wurde, schaffte sie es, den Anschluss wieder zu finden und setzte sich mit einem Waza-ari gegen Murielle Segain durch – eine andere Französin, 2013 Europameisterin und Weltmeisterin – und schlug somit knapp ihre zwei Rivalinnen des Tages.

Wie haben sie sich auf diese Weltmeisterschaften vorbereitet?
Ich hatte das Glück während jedem Moment meiner Vorbereitung für die Meisterschaft stets von meiner ganzen Familie umgeben zu sein und angespornt zu werden. Markus, mein Ehemann und Trainer beim Budo Club von Langnau, zeigte keine Gnade während meinen Judolektionen. Meine 14-jährige Tochter Olivia war eine ausgezeichnete Partnerin auf der Judomatte, aber auch ihre ältere Schwester Patricia, die 15 Jahre alt ist, feuerte mich während meinen Fitnesseinheiten an. Ich bin ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet, dass sie tagtäglich für mich da gewesen sind!

Ihren Titel in Amsterdam verdanken sie einem Endspurt…
Ja, denn ich wurde in meinem ersten Kampf mit Yuko geschlagen. Von da an gab es nur eine Möglichkeit: weitermachen und den nächsten Kampf gewinnen! Dennoch begann dieser Kampf nicht, wie ich es mir erhofft hatte, denn ich wurde gleich zu Beginn mit einem Shido bestraft. Ich hatte keine Wahl mehr: Ich musste angreifen und meine Gegnerin zu Fall bringen. Dies gelang mir auch ganz zum Schluss des Kampfes.

Was geschah bei ihrer Rückkehr in die Schweiz?
Als ich bei mir Zuhause in Signau, wo ich Schwimm- und Judokurse leite, ankam, wurde ich sehr herzlich von den Judoka des Clubs empfangen und ich bemerkte, dass ich zahlreiche Nachrichten mit Glückwünschen auf Facebook und auf meiner Mailbox hatte. Am darauffolgenden Wochenende, während eines Wettkampfs meiner Tochter, traf ich sehr viele Freunde und alte Bekannte, die alle ein nettes Wort zu meinem Titel übrig hatten. Ich geniesse es umso mehr, da es zurzeit noch ein wenig früh ist, mich schon wieder auf zukünftige Projekte zu stürzen.

Interview von Anthony Diao / L’Esprit du Judo Foto : D.R.


 


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