Leistungssport, - Dominique Hischier / B. Baltisberger

Der Chef Leistungssport kommuniziert (Juli 2019)

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Chef Leistungssport Dominique Hischier informiert über die EYOF-Selektion sowie über die aktuelle Organisation und Struktur des Departements. 

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Selektion für die EYOF

« Die Kommission von Swiss Olympic hat jüngst die offizielle Selektion für die EYOF (European Youth Olympic Festival) bekannt gegeben. Darunter wurden auch vier Schweizer Judoka für die Spiele ausgewählt, die vom 21. - 27. Juli in Baku (AZE) ausgetragen werden. Die vier Athleten wurden aufgrund ihrer hervorragenden Ergebnisse in den Qualifikationsturnieren selektioniert. Wir sind zuversichtlich, dass sie ihr Bestes geben werden, um entsprechend auf die Ergebnisse der vergangenen Europameisterschaften zu reagieren. Wir hoffen auf überzeugende Ergebnisse und wünschen viel Erfolg! »

Athleten:

  • Delia Vetterli (-70kg)
  • Sarina Buffet (-63kg)
  • Chloé Flütsch (-52kg)
  • Aurélien Bonferroni (-73kg)

Team Official & Teamchef: Markus Wellereiter
 

Entwicklung der aktuellen Organisation und Struktur im Leistungssport (Judo)

« Das Anfang 2018 gestartete Projekt Leistungssport (High level Project) tritt nun in die nächste Entwicklungs- und Umsetzungsphase ein, wie es in der Strategie 2018-24 festgelegt wurde. Die Organisation des nationalen Trainerstabes befindet sich in einer Übergangsphase, resp. ist bereits seit den vergangenen Europameisterschaften wirksam und dauert bis nach den Olympischen Spielen in Tokio 2020. Die endgültige Version ist bereits validiert, wird aber nach Tokio umgesetzt. 

Die wichtigste Änderung dieser Übergangsphase ist, dass wir die Position des Head Coach aufheben. Giorgio Vismara wird in Zusammenarbeit mit dem Chef Leistungssport und dem Teamchef für Tokio die Athleten vorbereiten, die sich voraussichtlich noch für die Olympischen Spiele qualifizieren werden. Aleksei Budolin obliegt die Verantwortung für die U23, resp. der Judoka in der Entwicklungsphase, um sie optimal auf den nächsten Olympia-Zyklus vorzubereiten. Ziel ist es, dass wir so von einer direkteren hierarchischen Struktur Nutzen machen können und eine klarere Definition der Aufgabengebiete haben.  

Auf struktureller Ebene werden wir ab dem 1. September ein zweites Nationales Leistungszentrum einführen dürfen. Neben dem bestehenden NLZ in Brugg wird neu das CNP Ouest Suisse (NLZ Westschweiz) eröffnet. Athleten des Elitekaders müssen sich an einem der beiden Zentren anschliessen. Auch einige Nachwuchs-Judoka werden, je nach Leistungsstufe, in diese Strukturen aufgenommen werden. Damit wollen wir einen klaren Schritt in Richtung Professionalisierung des Trainings machen und den Athleten gleichzeitig eine Möglichkeit zur parallelen Ausbildung bieten.

Ich wünsche allen einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein und Judo. »

– Dominique Hischier, Chef Leistungssport