SEM, - A. Landais / B. Baltisberger

Alexis Landais im Interview nach der SEM

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Der Chef Breitensport und Ausbildung, Alexis Landais, spricht im Interview über die vergangenen Schweizer Einzelmeisterschaften

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Alexis, wie hast du deine erste Schweizer Einzelmeisterschaft erlebt?

Alexis Landais: «Es war ein intensives Wochenende, wie jeder vor Ort sehen konnte. Nach fast zwei Jahren ohne offizielle Meisterschaft ist es eine echte Genugtuung, dass wir diese Veranstaltung organisieren konnten, an der 85 Vereine und 370 Kämpfer teilgenommen haben. Die Überschwemmung der Halle, in der der Wettkampf eigentlich hätte stattfinden sollen, hat die Durchführung der Meisterschaft nicht erleichtert. Ich möchte die Professionalität der Vereine von Biel und Lyss hervorheben, mit denen wir zusammenarbeiten – insbesondere Claude Poffet, der während mehrerer Wochen mein direkter Ansprechpartner war. Es ist eine Aufgabe, die ich erst vor kurzem innerhalb des Verbandes als Verantwortlicher für Veranstaltungen geerbt habe, daher bin ich mir bewusst, dass einige Punkte besser hätten antizipiert werden können, aber die Bilanz ist sehr positiv.»

Was war dein persönliches Highlight?

«Zwei Punkte: Die Einführung einer neuen IT-Organisation, da es ein Wagnis war, bei einem so wichtigen Anlass neue Tools einzusetzen. Ich bin sehr zufrieden, da wir auf keinerlei Probleme gestossen sind und einige Neuerungen eingeführt haben, wie z. B. die Live-Übertragung der Kämpfe auf allen Matten während des gesamten Wochenendes sowie der für A-Judoka organisierte Mixed-Team-Event, an dem auch mehrere Veteranenkämpfer teilnahmen. Dieses Projekt haben wir zusammen mit Cecilia Evenblij und Didier Berruex auf Wunsch des Verbandspräsidenten, der dieser Zielgruppe ein besonderes Interesse entgegenbringt, ins Leben gerufen. Ein schöner Erfolg, der erneut gezeigt hat, dass Judo von allen und jedem mit Freizeit- oder Wettkampfperspektive ausgeübt werden kann.»

Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es?

«Wie bereits erwähnt, war es eine Herausforderung, vier Alterskategorien an einem Wochenende in einer Halle, die wir nicht kannten, zu vereinen... Und wir haben es auf schöne Weise geschafft. Diese erste Meisterschaft gibt mir eine bessere Vorstellung davon, was wir in den kommenden Jahren auf die Beine stellen können, und ich bin zuversichtlich, dass wir die Qualität unserer Veranstaltungen steigern können.»